Dermatologie

Hyposensibilisierung in Zürich (Löwenstrasse)

Die meis­ten All­er­gien las­sen sich mit Medi­ka­men­ten kon­trol­lie­ren. Die Ursa­che, eine Über­re­ak­ti­on des Immun­sys­tems, bleibt. Die Hypo­sen­si­bi­li­sie­rung, auch aller­gen­spe­zi­fi­sche Immun­the­ra­pie (AIT) genannt, ist der­zeit die ein­zi­ge Behand­lung, die hier ansetzt.

Das Immun­sys­tem wird durch die wie­der­hol­te Kon­fron­ta­ti­on in gerings­ter Dosie­rung an das All­er­gen gewöhnt. Vie­le all­er­gi­sche Beschwer­den kön­nen wir so lang­fris­tig redu­zie­ren und das Risi­ko eines Eta­gen­wech­sels, den Über­gang von Heu­schnup­fen zu all­er­gi­schem Asth­ma, verringern.

In der Swiss Der­ma Cli­nic prü­fen wir, ob eine aller­gen­spe­zi­fi­sche Immun­the­ra­pie für Ihre All­er­gie geeig­net ist. Ver­ein­ba­ren Sie Ihren per­sön­li­chen Bera­tungs­ter­min in Zürich.

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Das Wichtigste in Kürze

Die Hyposensibilisierung eignet sich zur ursächlichen Behandlung bestimmter Allergien. Insbesondere bei Kontakt- und Pollenallergien, Hausstaubmilben-, Insektengift- und bestimmten Tierallergien. Der Ablauf: Je nach Allergie in Form von regelmässigen Injektionen unter die Haut oder als Tablette oder Tropfen unter die Zunge. Die Behandlung erstreckt sich meistens über mehrere Jahre.

Wann zur Hyposensibilisierung?

Wir empfehlen die allergenspezifische Immuntherapie bei:

  • nachgewiesener Allergie,
  • unzureichender Effekte von Medikamenten,
  • starker Allergenbelastung im Alltag,
  • dem Wunsch nach geringerer Medikation,
  • einem Risiko für die Entwicklung eines allergischen Asthmas.

Unsere Empfehlung hängt von der Art der Allergie, dem Alter und der Krankengeschichte sowie Ihrem Gesundheitszustand ab. Das betrifft auch die individuelle Dosierung.

Bei welchen Allergien zur Hyposensibilisierung?

Diese Form der Therapie eignet sich nachweislich für folgende Allergien:

  • Pollenallergien (z. B. Gräser-, Birken- oder Kräuterpollen)
  • Hausstaubmilbenallergie
  • Insektengiftallergie (Bienen und Wespen)
  • ausgewählte Tierallergien
  • Bei Nahrungsmittelallergien gehört die Hyposensibilisierung bislang nicht zur Standardtherapie.

Wie ist der Ablauf?

Eine Allergie bedeutet: Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf eigentlich harmlose Stoffe. Während der Immuntherapie führen wir Ihrem Körper das verantwortliche Allergen in genau festgelegter Dosierung zu.

Der Effekt: Die Immunantwort verändert sich nach und nach. Entzündungsfördernde Reaktionen werden schwächer, das Immunsystem wird gestärkt. Dieser Prozess entwickelt sich nicht von heute auf morgen, er benötigt Zeit. Die Behandlung erstreckt sich über einen längeren Zeitraum.

Hyposensibilisierung: Spritze, Tablette oder Tropfen?

Passend zum Allergen bieten sich unterschiedliche Therapieformen an.

Subkutane Immuntherapie (SCIT)

Bei der SCIT wird das Allergen unter die Haut gespritzt. Nach einer Aufdosierungsphase erfolgen die Injektionen in regelmässigen Abständen in unserer Praxis in Zürich. Nach jeder Behandlung ist eine kurze Beobachtungszeit erforderlich.

Sublinguale Immuntherapie (SLIT)

Das Allergen wird täglich in Form von Tabletten oder Tropfen eingenommen. Die erste Anwendung erfolgt unter ärztlicher Aufsicht in der Swiss Derma Clinic, die weitere Behandlung in der Regel zu Hause.

Wie lange dauert die Behandlung?

In der Regel erfolgt die Immuntherapie über einen Zeitraum von drei Jahren. Erste Verbesserungen zeigen sich zur ersten Pollensaison oder innerhalb der ersten Behandlungsmonate. Die vollständige Wirkung entwickelt sich im weiteren Therapieverlauf.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Übliche Nebenwirkungen sind leichte Rötungen, Schwellungen oder Juckreiz an der Injektionsstelle beziehungsweise im Mundraum.

Schwere allergische Reaktionen sind selten. Die Injektionstherapie findet immer unter ärztlicher Aufsicht mit einer anschliessenden Beobachtungszeit in unseren Praxisräumen statt.

Ihre Behandlung in der Swiss Derma Clinic

Vor Beginn einer Hyposensibilisierung findet eine umfassende allergologische Diagnostik statt. Wenn wir das auslösende Allergen eindeutig nachweisen können und die Behandlung medizinisch sinnvoll ist, empfehlen wir Ihnen ggf. eine allergenspezifische Immuntherapie.

Unser Team begleitet Sie während der gesamten Behandlung. Es finden regelmässige Kontrollen sowie eine Neueinschätzung des Therapieverlaufs statt.

Ihr behandelnder Arzt in Zürich

Die dermatologische Untersuchung und Behandlung wird in der Swiss Derma Clinic von Dimitrios Argyropoulos, Arzt für Dermatologie und ästhetische Medizin, durchgeführt. Sein Schwerpunkt liegt auf der sorgfältigen Abklärung von Hautveränderungen und allergologischen Beschwerden sowie einer individuell abgestimmten Therapie.

Die Behandlung

Dr. Dimitrios Argyropoulos, Arzt für Dermatologie und ästhetische Medizin, Swiss Derma Clinic Zürich

Ihr behandelnder Arzt

Dr. Dimitrios Argyropoulos

Arzt für Dermatologie und ästhetische Medizin

Als Arzt ist es mir ein besonderes Anliegen, Gesundheit und Ästhetik in Einklang zu bringen. Ich nehme mir Zeit für meine Patientinnen und Patienten, höre aufmerksam zu und begleite sie auf dem Weg zu einem Ergebnis, das medizinisch präzise, natürlich und nachhaltig wohltuend ist. Meine Erfahrung vereint die klinische Dermatologie mit der ästhetischen Medizin. Mein Schwerpunkt liegt auf minimalinvasiven Behandlungen wie Botulinumtoxin, Filler und Hautverjüngung.

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Fragen & Antworten

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Welche Untersuchungen sind vor einer Hyposensibilisierung notwendig?

Vor Beginn der Behandlung in der Swiss Derma Clinic in Zürich muss feststehen, welches Allergen Ihre Beschwerden auslöst. Hierfür benötigen wir eine ausführliche Anamnese sowie je nach Situation einen Hauttest, eine Blutuntersuchung oder weitere allergologische Untersuchungen. Ein positiver Allergietest allein reicht nicht aus: Das nachgewiesene Allergen muss auch zu den vorhandenen Beschwerden passen.

Wann sollte bei einer Pollenallergie mit der Hyposensibilisierung begonnen werden?

Der geeignete Zeitpunkt hängt vom verwendeten Präparat und dem Behandlungsschema ab. In einigen Fällen beginnen wir mit der Behandlung mehrere Monate vor der jeweiligen Pollensaison. Bestimmte Präparate können auch ganzjährig angewendet werden. Den individuellen Startzeitpunkt legen wir nach der Diagnostik in der Swiss Derma Clinic fest.

Wie schnell wirkt eine Hyposensibilisierung?

Eine erste spürbare Besserung kann sich bereits innerhalb der ersten Monate oder während der ersten Pollensaison einstellen. Die Wirkung entwickelt sich schrittweise. Für einen langfristigen Therapieerfolg ist es erforderlich, die Behandlung über den empfohlenen Zeitraum konsequent fortzuführen.

Was passiert, wenn eine Behandlung unterbrochen wurde?

Eine kurze Unterbrechung ist in der Regel kein Problem. Meistens kann die Therapie fortgesetzt werden. Je nach Dauer der Pause, Präparat und Behandlungsphase muss die Dosis möglicherweise angepasst oder erneut gesteigert werden. Wichtig: Setzen Sie die Behandlung nach einer längeren Pause nicht eigenständig fort, sondern halten Sie zunächst Rücksprache mit uns.

Darf ich am Tag der Injektion Sport treiben?

Sie sollten nach einer Hyposensibilisierung für den restlichen Tag auf intensiven Sport, Sauna, starke körperliche Belastung und sehr heisse Bäder verzichten. Diese Faktoren können die Durchblutung steigern und allergische Reaktionen begünstigen.

Kann eine Hyposensibilisierung auch bei Asthma durchgeführt werden?

Bei gut kontrolliertem allergischem Asthma ist eine Hyposensibilisierung möglich. Schweres Asthma erhöht dagegen das Risiko für Nebenwirkungen und muss vor Beginn beziehungsweise vor einer weiteren Dosis ärztlich beurteilt werden. Bei akuten Atembeschwerden darf eine Injektion nicht ohne vorherige Rücksprache erfolgen.

Kann ich während einer Schwangerschaft mit der Hyposensibilisierung beginnen?

Wir raten in der Regel davon ab, da vor allem während der sogenannten Aufdosierungsphase allergische Reaktionen möglich sind. Eine bereits gut verträgliche Erhaltungstherapie kann nach einer Beurteilung durch unsere Fachärztinnen und Fachärzte vielfach weitergeführt werden. Eine Dosiserhöhung erfolgt während der Schwangerschaft üblicherweise nicht.

Muss ich trotz Hyposensibilisierung weiterhin Allergiemedikamente einnehmen?

Zu Beginn der Therapie können Antihistaminika, Nasensprays oder Augentropfen weiterhin notwendig sein. Im Verlauf und bei nachlassenden Beschwerden kann die Medikation in ärztlicher Absprache angepasst werden.

Was muss ich bei einer sublingualen Immuntherapie beachten?

Tabletten oder Tropfen werden regelmässig nach dem vorgegebenen Schema unter die Zunge gegeben. Die erste Einnahme erfolgt unter ärztlicher Aufsicht. Für den Behandlungserfolg ist die tägliche, konsequente Anwendung wichtig. Bei stärkeren Beschwerden im Mundraum, Atemproblemen oder anderen ungewöhnlichen Reaktionen kontaktieren Sie uns.

Ist der Erfolg einer Hyposensibilisierung dauerhaft?

Viele Patientinnen und Patienten profitieren auch nach Abschluss der Behandlung über mehrere Jahre von weniger Beschwerden und einem geringeren Medikamentenbedarf. Dass die Allergie dauerhaft verschwindet, das können wir nicht garantieren.

Unsere Q&A-Texte ersetzen keinesfalls ein ärztliches Beratungsgespräch. Für eine individuelle und fundierte medizinische Einschätzung empfehlen wir Ihnen eine persönliche Beratung in der Swiss Derma Clinic. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!

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