In Kürze
Eine Nahrungsmittelallergie ist die Folge überschiessender Reaktionen des Immunsystems auf bestimmte Substanzen. Zu den Symptomen gehören Ausschläge, Rötungen, Schwellungen, Juckreiz oder Beschwerden im Magen-Darm-Bereich.
In der Swiss Derma Clinic sehen sehen wir uns Ihre Krankengeschichte an, führen Tests durch und beurteilen, ob tatsächlich eine Allergie vorliegt und welche Behandlung zielführend ist.
Wann Sie an eine Nahrungsmittelallergie denken sollten
Typisch für eine Nahrungsmittelallergie ist, dass die Beschwerden kurze Zeit nach dem Essen auftreten. Manche Reaktionen verlaufen mild, andere können deutlich stärker ausfallen. Auffällig sind wiederkehrende Beschwerden oder Reaktionen auf mehrere Lebensmittel.
Häufige Symptome:
- Juckreiz oder Kribbeln im Mund
- Hautausschläge oder Nesselsucht
- Schwellungen an Lippen, Zunge oder Augenlidern
- Bauchschmerzen, Übelkeit oder Durchfall
- Atembeschwerden oder Kreislaufreaktionen
Nahrungsmittelallergie oder Unverträglichkeit?
Bei einer echten Nahrungsmittelallergie reagiert das Immunsystem auf bestimmte Eiweissbestandteile. Sogenannte IgE-vermittelte Reaktionen. Diese Reaktionen können sehr schnell auftreten und unterschiedlich stark ausfallen.
Unverträglichkeiten verlaufen anders, die Symptome sind oft milder. Es handelt sich nicht um eine klassische Immunreaktion. Beispiele sind die Laktoseintoleranz oder Reaktionen auf Zusatzstoffe.
Diagnostik, Behandlung und Ernährungsempfehlungen sind je nach Allergie und Unverträglichkeit unterschiedlich.
Häufige Auslöser von Nahrungsmittelallergien
- Nüsse und Erdnüsse
- Kuhmilch
- Eier
- Fisch und Meeresfrüchte
- Soja
- Weizen
- bestimmte Obst- und Gemüsesorten
Kreuzreaktionen spielen eine wichtige Rolle. Menschen mit Pollenallergien reagieren manchmal zusätzlich auf Äpfel, Nüsse oder Steinobst. Dieses sogenannte orale Allergiesyndrom gehört zu den häufigsten pollenassoziierten Kreuzreaktionen.
Ihre Behandlung in Zürich
Zunächst besprechen wir Ihre Beschwerden. Wir fragen danach, wann genau eine Reaktion auftritt, welche Lebensmittel beteiligt sind und nach der Stärke der Symptome.
Je nach Situation werden Hauttests oder Blutuntersuchungen durchgeführt. Interessant sind hier vor allem allergologische Marker.
Ein positiver Allergietest allein heisst nicht automatisch, dass eine klinisch relevante Allergie vorliegt. Ausschlaggebend ist die Kombination aus Beschwerden, Anamnese und Testung.
Finger weg von der Selbstdiagnose
Viele Menschen meiden Lebensmittel über Monate oder Jahre, ohne dass eine gesicherte Diagnose vorliegt. So etwas schränkt unnötig ein.
Internet-Selbsttests oder nicht geprüfte Verfahren liefern keine verlässliche Ergebnisse. Hierfür ist immer eine allergologische Untersuchung nötig. Diese erfolgt in der Swiss Derma Clinic durch erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte für Dermatologie und Allergologie.
Der richtige Umgang mit der Nahrungsmittelallergie im Alltag
Die wichtigste Massnahme: bekannte Auslöser vermeiden. Gleichzeitig sollte die Ernährung ausgewogen bleiben.
Je nach Allergie kann es sinnvoll sein, Notfallmedikamente mitzuführen.