Kosmetik
“Gesunde Haut kennt kein Alter“ – Wir können unsere Gene nicht ändern, aber wir können unseren Lebensstil verbessern, um unsere Haut zu schützen. Die Haut ist durch Alltagsstress und Umweltverschmutzung gezwungen die unvermeidlichen, negativen Faktoren des urbanen Lebens zu bekämpfen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Dermatologie und Kosmetik behandeln wir die häufigsten stressbedingte Symptomen wie Dehydrierung, fahle Haut, feine Linien, Falten, Akne, Überpigmentierungen und verlangsamen die Lifestyle-bedingte Hautalterung durch individuellen aufeinander abgestimmte Behandlungen.
Kosmetik in einer Hautarztpraxis unterscheidet sich in einem Punkt grundlegend von der Behandlung im Studio: Die Haut wird vorher fachlich beurteilt. Wir wissen, ob hinter der Unreinheit eine Akne steckt, ob die Rötung eine Rosazea ist und ob ein Pigmentfleck harmlos oder kontrollbedürftig ist. Daraus ergibt sich, welche Wirkstoffe und Intensitäten sinnvoll sind – und welche der Haut schaden würden.
Wir arbeiten mit höher konzentrierten Wirkstoffen, apparativen Verfahren und Behandlungsprotokollen, die auf eine Hautdiagnose abgestimmt sind. Vor intensiveren Behandlungen steht deshalb eine Hautanalyse, bei Bedarf ergänzt um die ärztliche Abklärung. Der zweite Unterschied ist die kurze Wegstrecke: Zeigt sich während der Behandlung etwas Auffälliges, ist die dermatologische Beurteilung im Haus – ohne neuen Termin an anderer Stelle.
Ein einzelner Termin tut der Haut gut und ist sofort sichtbar – nachhaltige Veränderungen an Textur, Pigment oder Aknebild entstehen aber über Wiederholung. Peelings und apparative Behandlungen planen wir deshalb meist als Serie von vier bis sechs Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen, gefolgt von Erhaltungsterminen alle sechs bis acht Wochen. Wir sagen Ihnen vorher, was ein Einzeltermin leisten kann und wofür eine Serie nötig ist.
Rund achtzig Prozent des Ergebnisses hängen davon ab, was zwischen den Terminen passiert. Deshalb gehört zu jeder Behandlung eine konkrete Empfehlung für Ihre Routine: Reinigung, ein Wirkstoff für den Abend, Sonnenschutz für den Tag. Gerade nach Peelings und bei Pigmentbehandlungen ist täglicher Lichtschutz keine Empfehlung, sondern Bedingung – ohne ihn kommen Pigmentierungen zurück.
Nach der Reinigung beurteilen wir die Haut unter Lupenlicht und legen die Intensität für diesen Tag fest – sie kann von Termin zu Termin variieren, je nach Jahreszeit, Medikation und Hautzustand. Es folgen Wirkstoffauftrag, Ausreinigung oder apparativer Teil, abschliessend Beruhigung und Lichtschutz. Planen Sie je nach Behandlung 45 bis 90 Minuten ein. Termine buchen Sie über die Online-Terminbuchung, Preise finden Sie unter Preise & Gutscheine.
Der Ausgangspunkt. In der Klinik wird die Haut zuerst fachlich beurteilt, erst danach wird behandelt. Dadurch können wir mit höher konzentrierten Wirkstoffen und apparativen Verfahren arbeiten und erkennen, wenn hinter einem Hautbild eine Erkrankung steckt. Zeigt sich etwas Abklärungsbedürftiges, ist die dermatologische Beurteilung im selben Haus möglich.
Zur Pflege genügt bei den meisten Hauttypen ein Termin alle vier bis acht Wochen – das entspricht ungefähr dem Erneuerungszyklus der Haut. Geht es um ein konkretes Ziel wie Akne, Pigment oder Textur, arbeiten wir zuerst in einer Serie von vier bis sechs Sitzungen und gehen danach in den Erhaltungsrhythmus über.
Ja, mit angepasster Intensität. Empfindliche und zu Rötungen neigende Haut verträgt keine aggressiven Peelings und keine starke mechanische Reizung, profitiert aber von beruhigenden und barrierestärkenden Behandlungen. Wir passen Wirkstoffe, Temperatur und Dauer an und beginnen bewusst vorsichtig.
Nach einer klassischen Gesichtsbehandlung ist die Haut oft leicht gerötet; Make-up ist grundsätzlich möglich, ein bis zwei Stunden Pause tun der Haut aber gut. Nach Peelings, Microneedling oder Ausreinigung empfehlen wir, bis zum nächsten Tag darauf zu verzichten, und in jedem Fall Sonnenschutz aufzutragen.
Vieles ja, manches nicht. Reinigende, feuchtigkeitsspendende und beruhigende Behandlungen sind unproblematisch. Auf Retinoide, stärkere Säurepeelings und bestimmte apparative Verfahren verzichten wir in dieser Zeit. Sagen Sie uns bitte vor dem Termin Bescheid, dann stellen wir das Protokoll entsprechend um.
Setzen Sie Retinoide und stärkere Säureprodukte etwa fünf Tage vorher ab, verzichten Sie 24 Stunden vorher auf Rasur oder Enthaarung im Behandlungsareal und kommen Sie möglichst ungeschminkt. Frische Sonnenbräune oder ein Sonnenbrand sind ein Grund, den Termin zu verschieben.
Ja, aber mit Augenmass. Oberflächliche Peelings sind ganzjährig möglich, wenn konsequent Lichtschutz mit hohem Faktor verwendet wird. Tiefer wirkende Peelings und Pigmentbehandlungen legen wir bevorzugt in die sonnenärmeren Monate, weil frisch behandelte Haut sonst mit neuer Pigmentierung reagieren kann.
Für eine klassische Gesichtsbehandlung nicht. Vor Serien, Peelings und Pigmentbehandlungen ist eine Analyse sinnvoll, weil sie Feuchtigkeit, Pigment, Gefässe und Verhornung sichtbar macht und den Verlauf später vergleichbar dokumentiert.
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