Dermatologie

Hausstaubmilbenallergie abklären und behandeln in Zürich (Löwenstrasse)

Eine ver­stopf­te Nase am Mor­gen, Nies­reiz, trä­nen­de Augen oder nächt­li­cher Hus­ten? Und dies vor allem in Innen­räu­men? Was sich wie eine Dau­er­erkäl­tung anfühlt, kann eine Haus­staub­mil­ben­all­er­gie sein. Sie gehört zu den häu­figs­ten All­er­gien und betrifft neben den Atem­we­gen auch die Haut.

Aus­lö­ser der Beschwer­den sind nicht die Mil­ben selbst, son­dern Eiweiss­be­stand­tei­le ihrer Aus­schei­dun­gen. Die für das Auge unsicht­ba­ren Pro­te­ine befin­den sich bevor­zugt auf Matrat­zen, Bett­de­cken, Pols­ter­mö­beln und Tep­pi­chen. Daher sind die Beschwer­den nachts und früh mor­gens beson­ders ausgeprägt.

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In Kürze

Die Hausstaubmilbenallergie ist eine allergische Reaktion auf Ausscheidungen von Hausstaubmilben. Symptome sind Niesreiz, verstopfte Nase, tränende Augen, Husten oder Hautprobleme, besonders in Innenräumen und morgens nach dem Aufstehen. In der Swiss Derma Clinic erfolgt die Abklärung mittels allergologischer Diagnostik. Zur Behandlung gehören das Meiden des Allergens, ggf. spezielle Medikamente und bei Bedarf eine Immuntherapie.

 

Warum Hausstaubmilben Beschwerden auslösen können

Hausstaubmilben sind mikroskopisch kleine Spinnentiere, die sich bevorzugt in warmen und feuchten Bereichen aufhalten. Günstige Bedingungen finden sie in Betten und Textilien.

Die allergische Reaktion wird durch Eiweissbestandteile ausgelöst, aufgenommen über die Atemwege. Das Immunsystem reagiert überempfindlich mit Entzündungen der Schleimhäute und in einigen Fällen auch der Haut.

Da die Belastung im Innenbereich ganzjährig besteht, treten die Beschwerden dauerhaft oder wiederkehrend auf.

 

Typische Symptome einer Hausstaubmilbenallergie

Die Symptome ähneln einem allergischen Schnupfen und zeigen sich durch:

  • verstopfte oder laufende Nase
  • Niesanfälle
  • Juckreiz an Nase oder Augen
  • tränende oder gerötete Augen
  • Hustenreiz, besonders nachts
  • Druckgefühl im Bereich der Nebenhöhlen
  • Hautausschlag oder Neurodermitis-Schübe

Einige Patientinnen und Patienten berichten über Schlafprobleme oder morgendliche Beschwerden direkt nach dem Aufstehen. Bei stärkerer allergischer Belastung können auch die unteren Atemwege beteiligt sein. In einigen Fällen entwickelt sich ein allergisches Asthma.

 

Hausstauballergie und Haut: Welche Rolle spielt Neurodermitis?

Die Hausstaubmilbenallergie kann auf der Haut Juckreiz, Rötungen und Reizungen sowie Entzündungen hervorrufen. Häufiger betroffen sind Personen mit Neurodermitis und empfindlicher, chronisch trockener Haut.

 

Wie die Diagnostik erfolgt

In der Swiss Derma Clinic besprechen wir Ihre Beschwerden und planen, abgestimmt darauf, die Untersuchungen. Uns interessiert besonders, wann und wo die Symptome auftreten, ob diese je nach Jahreszeit anders sind und ob Sie dauerhaft Beschwerden haben.

Zur allergologischen Diagnostik gehören Hauttests oder Blutuntersuchungen auf IgE-Antikörper gegen Hausstaubmilbenallergene. Die Testergebnisse bewerten wir im Zusammenhang mit Ihren tatsächlichen Beschwerden. Denn: Eine positive Reaktion auf einen Allergietest bedeutet nicht automatisch, dass eine behandlungsbedürftige Allergie vorliegt.

 

Behandlung: Beschwerden reduzieren und Atemwege entlasten

Die Behandlung in der Swiss Derma Clinic erfolgt immer individuell.

Eine besondere Rolle spielt die konsequente Reduktion der Allergenbelastung. Durch milbendichte Bettbezüge, regelmässiges Reinigen von Textilien, das Reduzieren von Teppichböden, soweit das möglich ist, und ein stimmiges Raumklima.

Abhängig von der Stärke Ihrer Beschwerden, können wir Ihnen antiallergische Medikamente verschreiben – zum Beispiel Nasensprays oder Antihistaminika.

Bei stärkerer oder langfristiger Symptomatik ist eine spezifische Immuntherapie möglich. Dabei wird das Immunsystem schrittweise an das Allergen gewöhnt.

 

Warum eine frühzeitige Behandlung sinnvoll ist

Unbehandelte Allergien können sich im Verlauf verschlechtern. Bei einem Teil der Betroffenen verlagern sich die Beschwerden von den oberen auf die unteren Atemwege. Dieser sogenannte Etagenwechsel kann zur Entwicklung eines allergischen Asthmas beitragen.

Eine frühzeitige Diagnostik hilft dabei, Beschwerden besser einzuordnen und geeignete Massnahmen rechtzeitig einzuleiten. Das machen wir für Sie, in der Swiss Derma Clinic in Zürich.

 

Ihre Behandler in Zürich

In unserer Praxis stehen Ihnen durchweg erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte für Dermatologie und Allergologie zur Verfügung. Bei allergischen Beschwerden ist die Differenzierung wichtig: Welche Allergie liegt vor, welche Rolle spielen Umweltfaktoren und welche Behandlung passt zur individuellen Situation?

Lassen Sie Ihre Beschwerden allergologisch abklären und vereinbaren Sie hier Ihren Termin.

Hausstaubmilbenallergie in Zürich

Fragen & Antworten

Hausstaubmilbenallergie in Zürich

Warum sind die Beschwerden morgens oft stärker?

Hausstaubmilben befinden sich besonders häufig in und auf Matratzen, Bettdecken und Kissen. Während der Nacht besteht deshalb ein enger Kontakt zu den Allergenen. Viele Betroffene wachen morgens mit verstopfter Nase, Niesreiz oder tränenden Augen auf.

Kann eine Hausstaubmilbenallergie das ganze Jahr über Beschwerden verursachen?

Ja. Im Gegensatz zu Pollenallergien besteht die Belastung ganzjährig, da Hausstaubmilben dauerhaft in Innenräumen vorkommen. Die Symptome können aber auch saisonal schwanken und im Herbst oder Winter stärker ausfallen. Je mehr Sie sich draussen aufhalten, wenn Sie unter einer Allergie gegen Hausstaubmilben leiden, desto besser für Atemwege und Haut.

Können auch Kinder eine Hausstaubmilbenallergie entwickeln?

Die Allergie kann bereits im Kindesalter auftreten. Charakteristisch sind chronischer Schnupfen, Husten in der Nacht und wiederkehrende Atemwegsbeschwerden. Besondere Vorsicht ist bei Kindern mit Neurodermitis oder Asthma geboten, hier besteht eine verstärkte Veranlagung, Allergien wie eine Hausstaubmilbenallergie zu entwickeln.

Hilft häufiges Putzen gegen Hausstaubmilben?

Regelmässige Reinigung und hygienische Massnahmen können die Allergenbelastung für eine gewisse Zeit reduzieren, beseitigen die Hausstaubmilben aber nicht vollständig. Eine präventive Möglichkeit sind milbendichte Bettbezüge, waschbare Textilien und ein angepasstes Raumklima. Staubsauger mit geeignetem Filtersystem können ebenfalls von Vorteil sein.

Was beinhaltet eine Immuntherapie bei Allergien?

Die spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt, soll das Immunsystem schrittweise an das Allergen gewöhnen. Die Behandlung erfolgt meist über mehrere Jahre und kann Beschwerden merklich reduzieren.

Kann eine Hausstaubmilbenallergie Asthma auslösen?

Bei manchen Betroffenen breitet sich die allergische Reaktion auf die unteren Atemwege aus. Die Folgen sind Husten, pfeifende Atmung oder Luftnot. Eine frühzeitige Behandlung der Allergie kann dieses Risiko reduzieren.

Welche Rolle spielt das Raumklima?

Hausstaubmilben bevorzugen warme und feuchte Umgebungen. Regelmässiges Lüften und eine eher niedrigere Luftfeuchtigkeit können dazu beitragen, ihre Vermehrung zu reduzieren. Besonders wichtig im Schlafzimmer.

Kann sich eine Hausstaubmilbenallergie auf die Haut auswirken?

Menschen mit Neurodermitis oder trockener, empfindlicher Haut reagieren häufiger auf Hausstaubmilbenallergene. Die Haut kann jucken oder sich stellenweise entzünden. Ist dies der Fall, können wir mit entsprechenden dermatologischen Behandlungen gegensteuern.

Unsere Q&A-Texte ersetzen keinesfalls ein ärztliches Beratungsgespräch. Für eine individuelle und fundierte medizinische Einschätzung empfehlen wir Ihnen eine persönliche Beratung in der Swiss Derma Clinic. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!

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