UV-bedingte Hautveränderungen: Was in der Haut passiert
UV-Licht greift die Haut gleich auf mehreren Ebenen an. Es fördert die Bildung freier Radikale, das sind instabile Moleküle, die Zellstrukturen schädigen. Gleichzeitig wird der Abbau von Kollagen beschleunigt. Kollagen ist ein Strukturprotein, das für Festigkeit und Elastizität der Haut verantwortlich ist.
Die Pigmentbildung gerät ebenfalls aus dem Gleichgewicht. So bilden sich unregelmässige Einlagerungen, die in Form von Sonnen- oder Altersflecken sichtbar werden. In tieferen Hautschichten können sich Gefässveränderungen entwickeln, die sich auf der Haut als dauerhafte Rötungen zeigen.
Typische Anzeichen von Lichtschäden
Lichtgeschädigte Haut zeigt ein charakteristisches Bild. Häufig sind mehrere Veränderungen gleichzeitig vorhanden:
- Pigmentflecken und ungleichmässiger Hautton
- Knitterfalten und tiefere Falten
- Erschlaffte Hautstruktur
- Sichtbare Äderchen (Teleangiektasien)
- Raue, verdickte Hautareale
In einigen Fällen entstehen sogenannte aktinische Keratosen. Dabei handelt es sich um raue, schuppige Hautveränderungen, die als Vorstufen von hellem Hautkrebs gelten und unbedingt abgeklärt werden sollten.
Hautanalyse: Grundlage für die richtige Behandlung
Zunächst geht es uns um die genaue Beurteilung der Haut. Um das sichtbare Hautbild und die Differenzierung zwischen rein kosmetischen Veränderungen und medizinisch relevanten Befunden.
Die Untersuchung erfolgt mit Dermatoskopie und je nach Befund mit ergänzender Hautanalyse. Auffällige Pigmentveränderungen finden besondere Beachtung, denn Hautkrebs muss immer sicher ausgeschlossen oder frühzeitig erkannt werden.
Erst auf dieser Basis können wir gemeinsam mit Ihnen entscheiden, welche Behandlung sinnvoll ist.
Behandlung von Lichtschäden: Struktur, Pigment und Gefässe
Die Behandlung richtet sich nach der Art der Lichtschäden.
Bei Pigmentstörungen setzen wir zum Beispiel Laser- oder lichtbasierte Verfahren ein. Überschüssiges Pigment wird abgebaut, der Hautton sanft ausgeglichen.
Gefässveränderungen können je nach Hautbild ebenfalls mit Laser behandelt werden.
Zur Stärkung der Hautstruktur wenden wir Verfahren an, die die Kollagenneubildung anregen. Fraktionierte Laserbehandlungen (CO2-Laser), Ultraschall, medizinisches Needling, moderne Radiofrequenz oder Biostimulatoren. Diese unterstützen die Haut dabei, sich von innen heraus zu erneuern.
Warum Kombinationen sinnvoll sind
Lichtschäden betreffen selten nur eine Hautschicht. Pigmentierungen, Gefässe und Strukturen verändern sich parallel.
Daher führt eine einzelne Behandlung selten zum gewünschten Ergebnis. Sinnvoll ist meist ein abgestimmtes Konzept, bei dem wir mehrere Ebenen berücksichtigen.
Prävention: Der wichtigste Teil der Behandlung
Konsequenter UV-Schutz bleibt die wichtigste Massnahme, auch nach einer erfolgreichen Behandlung. Andernfalls können sich Lichtschäden erneut entwickeln.
Dazu gehören ein geeigneter Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, das Vermeiden intensiver UV-Exposition und regelmässige fachärztliche Hautkontrollen.
Die Swiss Derma Clinic in Zürich
Die Untersuchung und Behandlung erfolgt bei uns durch erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte für Dermatologie. Wir sind auf die neuesten Analyse- und Behandlungsmethoden spezialisiert und erstellen für Sie ein sinnvolles Behandlungskonzept.
Haben Sie bei sich unregelmässige Pigmentflecken, Rötungen oder sichtbare Lichtschäden festgestellt? Lassen Sie diese Haut fachärztlich beurteilen – in der Swiss Derma Clinic in Zürich.