Mitochondrien

Mito­chon­dri­en sind klei­ne Zell­be­stand­tei­le, die oft als Kraft­wer­ke der Zel­le bezeich­net wer­den. Sie gewin­nen aus Nähr­stof­fen und Sau­er­stoff Ener­gie in Form von ATP. Dabei ent­ste­hen als Neben­pro­dukt auch reak­ti­ve Sau­er­stoff­ver­bin­dun­gen, soge­nann­te freie Radikale.

Anwen­dung

Mit dem Alter nimmt die Leis­tungs­fä­hig­keit der Mito­chon­dri­en ab, und es ent­ste­hen ver­mehrt freie Radi­ka­le, die Zel­len schä­di­gen kön­nen (oxi­da­tiv­er Stress). In der Haut benö­ti­gen vor allem Fibro­blas­ten viel Ener­gie, um Kol­la­gen und Elas­tin zu bil­den. UV-Strah­lung schä­digt zusätz­lich die mito­chon­dria­le DNA, was zur Licht­al­te­rung beiträgt.

Gut zu wissen

Regel­mäs­si­ge Aus­dau­er­be­we­gung gilt als gut beleg­ter Weg, die Bil­dung und Funk­ti­on von Mito­chon­dri­en zu för­dern. Für Nah­rungs­er­gän­zun­gen wie Coen­zym Q10 oder NAD+-Vorstufen ist ein Nut­zen für die Haut oder die Lebens­dau­er beim Men­schen nicht aus­rei­chend nach­ge­wie­sen. Pfle­ge­wirk­stof­fe, die gezielt an den Mito­chon­dri­en anset­zen sol­len, sind Gegen­stand der Forschung.

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