Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie gut ein Sonnenschutzmittel vor UVB-Strahlung schützt. Er beschreibt, um wie viel länger die Haut theoretisch der Sonne ausgesetzt werden kann, bis eine Rötung entsteht, verglichen mit ungeschützter Haut. UVB-Strahlen sind die Hauptursache für Sonnenbrand.
Anwendung
Für den Alltag wird meist mindestens LSF 30 empfohlen, bei intensiver Sonne, in den Bergen, bei heller Haut oder nach ästhetischen Behandlungen LSF 50. Wichtig ist zusätzlich ein Schutz vor UVA-Strahlung, die tiefer eindringt und massgeblich zum Photoaging und zu Pigmentflecken beiträgt; in Europa kennzeichnet dies das UVA-Logo im Kreis. Konsequenter Sonnenschutz senkt zudem das Hautkrebsrisiko.
Gut zu wissen
Der angegebene Wert wird im Labor mit einer dicken Schicht ermittelt; im Alltag wird meist deutlich weniger aufgetragen. Deshalb grosszügig eincremen und nach Schwitzen, Baden oder Abtrocknen erneuern. Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht, es erhält sie nur. Welcher Faktor sinnvoll ist, hängt auch vom Fitzpatrick-Hauttyp ab.
Passende Behandlung in der Swiss Derma Clinic: Lichtschäden der Haut
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