Besenreiser sind feine, erweiterte Venen direkt unter der Hautoberfläche. Sie erscheinen als rote bis bläuliche, netz- oder fächerartige Linien, meist an Ober- und Unterschenkeln. Medizinisch zählen sie zu den Teleangiektasien und gelten als mildeste Form einer Venenerkrankung.
Ursachen
Eine angeborene Bindegewebsschwäche spielt eine zentrale Rolle. Hormonelle Einflüsse wie Schwangerschaft oder die Pille, langes Stehen oder Sitzen, Übergewicht und das Alter begünstigen ihre Entstehung. Im Gesicht treten ähnliche Gefässerweiterungen häufig im Rahmen einer Rosazea oder durch Sonnenschäden auf.
Symptome
Besenreiser verursachen meist keine Beschwerden und sind vor allem ein kosmetisches Anliegen. Kommen Schweregefühl, geschwollene Knöchel oder sichtbare Krampfadern hinzu, kann eine tieferliegende Venenschwäche dahinterstehen.
Behandlung
Vor der Behandlung sollte eine Erkrankung der grösseren Venen ausgeschlossen werden. Bewährt hat sich die Sklerotherapie, bei der ein Verödungsmittel in die Äderchen gespritzt wird. Sehr feine Gefässe lassen sich auch mit dem Laser behandeln. Meist sind mehrere Sitzungen nötig, und mit der Zeit können sich neue Besenreiser bilden. Kompressionsstrümpfe und Bewegung wirken vorbeugend.
Passende Behandlung in der Swiss Derma Clinic: Besenreiser behandeln
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