Bei der chronisch venösen Insuffizienz ist der Rücktransport des Blutes aus den Beinen dauerhaft gestört. Das Blut staut sich in den Venen, der Druck im Gewebe steigt und die Haut wird geschädigt. Die Erkrankung entwickelt sich über Jahre und verläuft in Stadien.
Ursachen
Meist gehen langjährige Krampfadern oder eine abgelaufene tiefe Beinvenenthrombose voraus, die die Venenklappen zerstört hat. Bewegungsmangel, stehende Berufe, Übergewicht und eine familiäre Bindegewebsschwäche verstärken die Belastung des Venensystems.
Symptome
Anfangs stehen abendliche Schwellungen, Schwere- und Spannungsgefühl im Vordergrund. Später kommen braune Verfärbungen durch abgelagertes Blutpigment, weissliche Narbenareale, verhärtete Haut am Unterschenkel und ein Ekzem hinzu. Im Endstadium entsteht ein offenes Bein.
Behandlung
Wichtigste Massnahme ist die konsequente Kompressionstherapie, ergänzt durch Bewegung, Hochlagern der Beine und Gewichtsreduktion. Zugrunde liegende Krampfadern sollten behandelt werden, um den Druck zu senken. Die geschädigte Haut braucht eine sorgfältige Pflege, da sie zu Ekzemen und schlecht heilenden Wunden neigt.
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