Plastische Chirurgie

Lipödem Behandlung in Zürich

Ein Lipö­dem geht häu­fig mit Druck­schmerz, Span­nungs­ge­fühl, einer schnel­len Häma­tom­nei­gung und einer sicht­lich ver­än­der­ten Fett­ver­tei­lung an Bei­nen, manch­mal auch an den Armen, ein­her. Typisch ist eine sym­me­tri­sche Aus­prä­gung. Hän­de und Füs­se sind meis­tens nicht betrof­fen. Die Beschwer­den begin­nen häu­fig in hor­mo­nel­len Umbruch­pha­sen. In der Puber­tät, nach Schwan­ger­schaf­ten oder in den Wechseljahren.

 

Ihr behan­deln­der Fach­arzt in der Swiss Der­ma Clinic

Die Behand­lung in Zürich rich­tet sich nach dem Beschwer­de­bild, dem Aus­mass der Fett­ver­tei­lung und der Beein­träch­ti­gung im All­tag. Dr. med. (I) Nun­zio­lu­ca Chia­ne­se ver­fügt als Fach­arzt für plas­ti­sche und ästhe­ti­sche Chir­ur­gie über lang­jäh­ri­ge Exper­ti­se in der moder­nen The­ra­pie des Lipö­dems. Hier braucht es Erfah­rung im Umgang mit emp­find­li­chem Gewe­be sowie einen geüb­ten Blick für natür­li­che, har­mo­ni­sche Körperproportionen.

Füh­len Sie sich in Ihrer Bewe­gung und Lebens­qua­li­tät beein­träch­tigt? Im Rah­men unse­rer Dia­gnos­tik gren­zen wir Ihre Beschwer­den gegen­über Ursa­chen wie Adi­po­si­tas, Lipo­hy­per­tro­phie, venö­sen Erkran­kun­gen oder einem Lymph­ödem ab. Ist die Dia­gno­se Lipö­dem gestellt, ent­schei­den wir gemein­sam, wel­che Behand­lung sinn­voll ist. Ver­ein­ba­ren Sie hier Ihren Termin

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Das Wichtigste in Kürze

Das Lipödem ist eine chronische, oft schmerzhafte Fettverteilungsstörung. Viele Patientinnen klagen über schwere, berührungsempfindliche Beine, eine Zunahme der Beschwerden im Tagesverlauf und die Erkenntnis, dass Diät und Bewegung kaum Veränderungen bringen. Die Basistherapie beinhaltet häufig Kompression, Bewegung und je nach Befund manuelle Lymphdrainage. Bei anhaltenden Beschwerden kann eine Liposuktion sinnvoll sein und nachhaltig die Lebensqualität verbessern.

Das Lipödem betrifft überwiegend Frauen. Männer können in seltenen Fällen betroffen sein. In der medizinischen Literatur sind jedoch nur wenige Fälle beschrieben. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Diagnostik, denn nicht jede symmetrische Fettvermehrung an Beinen oder Armen ist ein Lipödem.

 

Wann man an ein Lipödem denken sollte

Die Beschwerden sind auf den ersten Blick unspezifisch. Verdächtig ist eine Fettvermehrung, die beidseits an Ober- und Unterschenkeln oder an den Armen auftritt und sich vom übrigen Körperbau deutlich absetzt. Hinzu kommen oft Druckschmerz, ein Spannungsgefühl, schnelle blaue Flecken und eine zunehmende Empfindlichkeit des Gewebes. Füsse und Hände wirken im Vergleich häufig schlanker.

Eine sichere Diagnose ist nur auf Basis einer klinischen Untersuchung möglich und in Abgrenzung zur Lipohypertrophie. Dort steht die Fettvermehrung im Vordergrund, beim Lipödem zusätzlich der Schmerz.

 

Die Behandlung des Lipödems in der Swiss Derma Clinic

Wenn Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Bewegungseinschränkungen oder eine deutliche Zunahme des Gewebevolumens trotz konservativer Behandlung weiter bestehen, kann eine operative Therapie in Betracht kommen. Die Liposuktion kann Beschwerden und Lebensqualität langfristig verbessern.

Die schonende Operation entlastet das Gewebe. Die Kontur wirkt definierter und harmonischer. Viele unserer Patientinnen berichten über deutlich mehr Beweglichkeit und Aktivität.

 

Wie der Eingriff abläuft

Bei der operativen Behandlung wird das krankhaft vermehrte Fettgewebe mit speziellen Kanülen entfernt, meist auf Basis der Tumeszenztechnik oder wasserstrahlassistierter Verfahren. Das Gewebe wird entlastet, Lymphbahnen, Gefässe und umliegende Strukturen geschont.

Je nach Ausdehnung des Lipödems können wir die Behandlung in mehreren Sitzungen planen.

 

Nach der Behandlung

Nach der Operation ist für eine gewisse Zeit weiterhin eine Kompression notwendig. Diese mildert Schwellungen und unterstützt die Formung der behandelten Region. In einigen Fällen können auch Bewegungstherapien oder Lymphdrainagen weiterhin sinnvoll sein.

Wichtig ist eine realistische Erwartung an das Behandlungsergebnis: Die Liposuktion kann ein Lipödem deutlich verbessern. Die individuelle Veranlagung wird nicht beeinflusst. Das ist einer der Gründe, warum die Behandlung immer als Teil eines längerfristigen Konzepts gesehen werden sollte.

Lipödem behandeln in Zürich

Fragen & Antworten

Lipödem behandeln in Zürich

Wie wird ein Lipödem diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt anhand typischer Merkmale wie symmetrischer, auffälliger Fettvermehrung und Druckschmerz. Eine Bildgebung ist nicht immer erforderlich, kann im Einzelfall aber zur Abklärung beitragen.

In welche Stadien wird ein Lipödem eingeteilt?

Das Lipödem wird in drei Stadien eingeteilt.

  • Im frühen Stadium wirkt die Haut noch relativ glatt, das Gewebe fühlt sich feinknotig an.
  • Im mittleren Stadium wird die Oberfläche unregelmässiger, das Gewebe gröber.
  • Im fortgeschrittenen Stadium zeigen sich deutliche Verformungen und Hautüberschüsse.

Diese Einteilung hilft bei der Planung der Behandlung, sagt aber allein wenig über die Beschwerden aus. Schmerzen können in jedem Stadium auftreten.

Kann sich ein Lipödem ohne Behandlung verschlechtern?

Ein Lipödem kann sich im Verlauf stärker ausprägen. Das betrifft das Volumen und die möglichen zusätzlichen Beschwerden. Viele Patientinnen (es sind in erster Linie Frauen betroffen) berichten über stärkere Druckempfindlichkeit, zunehmende Schweregefühle und eine Einschränkung im Alltag. Ein stabiles Gewicht und eine frühzeitige Behandlung können die Entwicklung positiv beeinflussen.

Welche Rolle spielt Bewegung beim Lipödem?

Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie unterstützt den Lymphabfluss, verbessert die Beweglichkeit und kann Beschwerden reduzieren. Besonders geeignet sind gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren oder Walking. Bewegung ersetzt keine operative Therapie, kann aber wesentlich zur Stabilisierung beitragen.

Wird ein Lipödem durch Ernährung beeinflusst?

Ernährung hat keinen direkten Einfluss auf die krankhafte Fettverteilung. Das Lipödem selbst verschwindet nicht durch Diäten. Ein stabiles Körpergewicht bleibt dennoch wichtig, weil zusätzliches Fettgewebe die Beschwerden verstärken und die Behandlung erschweren kann.

Wie viele Behandlungen sind bei einer Liposuktion notwendig?

Die entfernten Fettzellen bilden sich nicht neu. Die Veranlagung für ein Lipödem bleibt aber bestehen. Das bedeutet: Eine Liposuktion kann die Situation verbessern, ersetzt aber keine langfristige Prävention. Faktoren wie Gewicht, hormonelle Veränderungen und Lebensstil können den weiteren Verlauf beeinflussen.

Welche Rolle spielt eine langfristige Kompression?

Kompressionskleidung bleibt für viele Patientinnen ein wichtiger Bestandteil der Therapie, auch nach einer Operation. Sie kann Beschwerden reduzieren, Schwellungen kontrollieren und das Gewebe stabilisieren. Ob und in welchem Umfang Kompression dauerhaft notwendig ist, hängt vom individuellen Verlauf ab.

Unsere Q&A-Texte ersetzen keinesfalls ein ärztliches Beratungsgespräch. Für eine individuelle und fundierte medizinische Einschätzung empfehlen wir Ihnen eine persönliche Beratung in der Swiss Derma Clinic. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!

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