Bei einer Schlupfwarze, medizinisch Mamilla invertita, liegt die Brustwarze nicht vorgewölbt, sondern nach innen gezogen im Warzenhof. Sie kann ein- oder beidseitig auftreten und betrifft Frauen wie Männer.
Ursachen
Meist ist die Schlupfwarze angeboren: Verkürzte Milchgänge und straffe Bindegewebsstränge ziehen die Brustwarze nach innen. Tritt sie erst im Erwachsenenalter neu auf, können Entzündungen, Narben nach Operationen oder in seltenen Fällen ein Tumor dahinterstehen. Eine neu entstandene Schlupfwarze sollte deshalb ärztlich abgeklärt werden.
Symptome
Die Brustwarze ist ganz oder teilweise eingezogen. Leichte Formen lassen sich durch Kälte, Berührung oder Druck kurzzeitig herausziehen, ausgeprägte Formen nicht. Probleme beim Stillen, Hautreizungen oder Entzündungen in der Vertiefung sowie ästhetische Unzufriedenheit sind mögliche Folgen.
Behandlung
Bei leichten Formen können Saugvorrichtungen helfen. Dauerhaft lässt sich die Brustwarze durch einen kleinen Eingriff in örtlicher Betäubung korrigieren, bei dem die verkürzten Stränge gelöst werden. Werden dabei Milchgänge durchtrennt, ist das Stillen danach unter Umständen nicht mehr möglich. Der Eingriff lässt sich mit einer Warzenhofverkleinerung kombinieren.
Passende Behandlung in der Swiss Derma Clinic: Brustwarzenkorrektur
Melden Sie sich zu unserem Newsletter an und erhalten Sie regelmäßig dermatologische Tipps, Hautpflege-Empfehlungen und exklusive Beauty-Inspirationen von unserer Dermatologin Lia Georgouli direkt in Ihr Postfach.
Kontakt aufnehmen
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen