Komedonen, umgangssprachlich Mitesser, sind verstopfte Haarfollikel. Sie bilden die Grundform der Akne und treten vor allem im Gesicht, auf der Brust und am Rücken auf. Man unterscheidet offene und geschlossene Komedonen.
Ursachen
Eine vermehrte Talgproduktion und eine gestörte Verhornung im Follikelausgang führen dazu, dass Talg und Hornzellen die Pore verstopfen. Hormone, Veranlagung, fettende Kosmetik und mechanische Reizung spielen dabei eine Rolle.
Symptome
Offene Komedonen erscheinen als schwarze Punkte; die Farbe entsteht durch oxidierten Talg und Melanin, nicht durch Schmutz. Geschlossene Komedonen sind kleine, weisse oder hautfarbene Erhebungen, aus denen sich entzündete Pickel entwickeln können. Abzugrenzen sind sie von Milien, die keine Verbindung zur Hautoberfläche haben.
Behandlung
Wirksam sind äusserlich angewendete Retinoide, Salicylsäure oder Azelainsäure, die die Verhornung normalisieren. Ergänzend helfen fachgerechte Ausreinigungen und Peelings. Selbst Ausdrücken kann Entzündungen und Narben fördern. Nicht komedogene Pflegeprodukte beugen neuen Mitessern vor. Erste Verbesserungen zeigen sich meist erst nach einigen Wochen konsequenter Anwendung.
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