Keratosis pilaris (Reibeisenhaut)

Bei der Kera­to­sis pila­ris bil­den sich zahl­rei­che klei­ne, raue Knöt­chen an den Haar­fol­li­keln, wodurch sich die Haut wie ein Reib­ei­sen anfühlt. Die Ver­an­la­gung ist sehr ver­brei­tet und betrifft vor allem Kin­der und jun­ge Erwach­se­ne. Sie ist harm­los und bes­sert sich häu­fig mit zuneh­men­dem Alter.

Ursa­chen

Ursa­che ist eine Ver­hor­nungs­stö­rung: Am Aus­gang der Haar­fol­li­kel sam­melt sich über­schüs­si­ges Kera­tin und ver­schliesst die­se pfropf­ar­tig. Die Ver­an­la­gung ist erb­lich und tritt gehäuft zusam­men mit tro­cke­ner Haut und Neu­ro­der­mi­tis auf. Kal­te, tro­cke­ne Luft ver­stärkt das Bild im Winter.

Sym­pto­me

Sicht­bar sind steck­na­del­kopf­gros­se, haut­far­be­ne bis leicht gerö­te­te Knöt­chen, meist an Ober­ar­m­aus­sen­sei­ten, Ober­schen­keln, Gesäss und manch­mal an den Wan­gen. Die Haut wirkt matt und fühlt sich rau an. Juck­reiz ist sel­ten und meist gering ausgeprägt.

Behand­lung

Eine Hei­lung im eigent­li­chen Sinn gibt es nicht, das Haut­bild lässt sich aber deut­lich glät­ten. Bewährt haben sich rück­fet­ten­de Pfle­ge sowie Prä­pa­ra­te mit Harn­stoff, Milch- oder Sali­cyl­säu­re, die die Ver­hor­nung lösen. Sanf­te Pee­lings und in hart­nä­cki­gen Fäl­len Vit­amin-A-Säu­re-Prä­pa­ra­te ergän­zen die Pfle­ge; aggres­si­ves Schrub­ben ver­schlim­mert dage­gen die Rötung.

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