Die irritative Kontaktdermatitis entsteht durch direkte Schädigung der Hautbarriere und nicht durch eine Allergie. Sie ist die häufigste Form der berufsbedingten Hauterkrankung. Betroffen sind vor allem die Hände.
Ursachen
Auslöser sind wiederholte Reize wie häufiges Händewaschen, Feuchtarbeit, Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel, Lösungsmittel oder mechanische Reibung. Jeder einzelne Kontakt wäre für sich harmlos, in der Summe erschöpft sich jedoch die Schutzfunktion der Haut. Menschen mit trockener Haut oder Neurodermitis sind besonders anfällig.
Symptome
Anfangs zeigen sich Trockenheit, Rauheit und feine Schuppung, später Rötung, schmerzhafte Einrisse und Brennen. Im Unterschied zum allergischen Ekzem steht Brennen häufig stärker im Vordergrund als Juckreiz. Ohne Entlastung wird der Verlauf chronisch, und die Haut verdickt sich.
Behandlung
Im Zentrum steht die Entlastung: seltener und lauwarm waschen, Schutzhandschuhe bei Feuchtarbeit, milde Reinigung. Rückfettende Pflege mehrmals täglich stellt die Barriere wieder her, entzündliche Phasen werden kurzzeitig mit ärztlich verordneten Präparaten behandelt. Bleibt die Ursache im Beruf bestehen, ist eine hautärztliche Begleitung sinnvoll.
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