Hyperhidrose bezeichnet ein übermässiges Schwitzen, das deutlich über das zur Temperaturregulation nötige Mass hinausgeht. Betroffen sind vor allem Achseln, Handflächen, Fusssohlen oder das Gesicht. Für viele Betroffene ist sie im Alltag und im Beruf stark belastend.
Ursachen
Bei der primären Hyperhidrose sind die Schweissdrüsen gesund, werden aber vom Nervensystem übermässig aktiviert. Sie beginnt oft in Kindheit oder Jugend und tritt familiär gehäuft auf. Eine sekundäre Hyperhidrose ist Folge einer anderen Ursache, etwa einer Schilddrüsenüberfunktion, von Infektionen, hormonellen Veränderungen oder Medikamenten.
Symptome
Typisch sind sichtbare Schweissflecken sowie nasse Hände und Füsse, auch ohne Hitze oder Anstrengung. Die ständige Feuchtigkeit kann die Hautbarriere schwächen und Infektionen wie Fusspilz begünstigen.
Behandlung
Zunächst wird eine sekundäre Ursache ausgeschlossen. Erste Stufe sind aluminiumhaltige Antitranspirantien. An Händen und Füssen hilft oft die Leitungswasser-Iontophorese. An den Achseln sind Injektionen mit Botulinumtoxin gut wirksam; der Effekt hält einige Monate an. Operative Verfahren kommen nur in ausgewählten Fällen in Frage.
Passende Behandlung in der Swiss Derma Clinic: Übermässiges Schwitzen
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