Dyshidrotisches Ekzem (Dyshidrose)

Das dys­hi­dro­ti­sche Ekzem zeigt sich mit klei­nen, prall gefüll­ten Bläs­chen an Hand­flä­chen, Fin­ger­sei­ten und Fuss­soh­len. Es ver­läuft schub­wei­se und ist mit star­kem Juck­reiz ver­bun­den. Der Name ist his­to­risch bedingt, mit einer Stö­rung der Schweiss­drü­sen hat die Erkran­kung nichts zu tun.

Ursa­chen

Häu­fig besteht eine ato­pi­sche Ver­an­la­gung. Als Aus­lö­ser gel­ten Kon­takt­all­er­gien, ins­be­son­de­re gegen Nickel, aus­ser­dem Feucht­ar­beit, Stress, Wär­me, star­kes Schwit­zen sowie Pilz­in­fek­tio­nen an ande­rer Stel­le des Kör­pers. In vie­len Fäl­len lässt sich kein ein­zel­ner Aus­lö­ser sicher benennen.

Sym­pto­me

Cha­rak­te­ris­tisch sind tief sit­zen­de, sago­ähn­li­che Bläs­chen, die nicht sofort auf­plat­zen. Nach eini­gen Tagen trock­nen sie ein, die Haut schuppt sich kra­gen­för­mig ab und kann schmerz­haft ein­reis­sen. Der Juck­reiz geht dem sicht­ba­ren Aus­schlag oft voraus.

Behand­lung

Im aku­ten Schub hel­fen aus­trock­nen­de Umschlä­ge und ent­zün­dungs­hem­men­de Prä­pa­ra­te. Anschlies­send ist eine inten­si­ve, rück­fet­ten­de Pfle­ge wich­tig, um die Bar­rie­re wie­der­her­zu­stel­len. Ergän­zend wer­den mög­li­che Aus­lö­ser abge­klärt und gemie­den; bei häu­fi­gen Rück­fäl­len kom­men Licht­the­ra­pie oder wei­ter­füh­ren­de Behand­lun­gen in Frage.

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