Beim diffusen Haarausfall verlieren die Haare gleichmässig über die gesamte Kopfhaut an Dichte, ohne dass kahle Stellen entstehen. Ursache ist, dass zu viele Haarwurzeln gleichzeitig in die Ruhephase übergehen. Typischerweise beginnt der Ausfall zwei bis drei Monate nach dem auslösenden Ereignis.
Ursachen
Häufige Auslöser sind fieberhafte Infekte, Operationen, Entbindungen, starke Gewichtsabnahme, seelische Belastung sowie ein Mangel an Eisen, Zink oder Vitamin D. Auch Schilddrüsenerkrankungen und bestimmte Medikamente kommen in Frage. In vielen Fällen lässt sich der Auslöser rückblickend zeitlich zuordnen.
Symptome
Betroffene bemerken vermehrt Haare in Bürste, Abfluss und auf dem Kissen sowie einen dünner werdenden Zopf. Die Kopfhaut schimmert stärker durch, der Haaransatz bleibt jedoch erhalten. Anders als beim anlagebedingten Haarausfall ist der Verlust nicht auf Scheitel oder Geheimratsecken beschränkt.
Behandlung
Im Zentrum steht die Suche nach der Ursache, üblicherweise mit Blutuntersuchung und einer Beurteilung der Kopfhaut. Ist der Auslöser behoben, wachsen die Haare in der Regel innerhalb von sechs bis zwölf Monaten nach. Unterstützend können Nährstoffdefizite ausgeglichen und lokale Wirkstoffe oder Verfahren wie eine Mesotherapie eingesetzt werden.
Passende Behandlung in der Swiss Derma Clinic: Haarausfall behandeln
Melden Sie sich zu unserem Newsletter an und erhalten Sie regelmäßig dermatologische Tipps, Hautpflege-Empfehlungen und exklusive Beauty-Inspirationen von unserer Dermatologin Lia Georgouli direkt in Ihr Postfach.
Kontakt aufnehmen
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen