Poren sind die Öffnungen der Haarfollikel, in die die Talgdrüsen münden. Als vergrössert gelten sie, wenn sie mit blossem Auge deutlich sichtbar sind, meist an Nase, Wangen und Stirn. Sie sind medizinisch harmlos, werden aber oft als störend empfunden.
Ursachen
Wesentlich sind Veranlagung und eine erhöhte Talgproduktion, wie sie bei seborrhoischer Haut und unter hormonellem Einfluss auftritt. Mit dem Alter und durch Sonnenschäden lassen Kollagen und Elastizität nach, sodass die Porenränder an Halt verlieren. Verstopfungen durch Talg und Hornzellen dehnen die Öffnungen zusätzlich.
Symptome
Die Haut wirkt grobporig und uneben, oft auch glänzend. Häufig finden sich zugleich Komedonen. Länglich-ovale, nach unten gezogene Poren deuten eher auf einen alterungsbedingten Verlust an Spannkraft hin.
Behandlung
Poren lassen sich nicht verschliessen, aber sichtbar verfeinern. Hilfreich sind Retinoide, Salicylsäure und regelmässige Peelings. Ergänzend kommen Microneedling, fraktionierte Laser oder Radiofrequenz in Frage, die die Kollagenbildung anregen; meist sind mehrere Sitzungen nötig. Täglicher Sonnenschutz beugt einer weiteren Erschlaffung vor.
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