Morbus Bowen

Mor­bus Bowen ist eine Früh­form des hel­len Haut­kreb­ses, bei der die Krebs­zel­len noch auf die Ober­haut beschränkt sind. Fach­lich spricht man von einem Plat­ten­epi­thel­kar­zi­nom in situ. Unbe­han­delt kann er in die Tie­fe wach­sen und in ein inva­si­ves Plat­ten­epi­thel­kar­zi­nom übergehen.

Ursa­chen

Haupt­ur­sa­che ist eine lang­jäh­ri­ge UV-Belas­tung. Wei­te­re Risi­ko­fak­to­ren sind ein geschwäch­tes Immun­sys­tem, eine frü­he­re Arsen­be­las­tung und bestimm­te huma­ne Papil­lo­ma­vi­ren, vor allem im Geni­tal­be­reich. Men­schen mit hel­ler Haut und älte­re Men­schen sind häu­fi­ger betroffen.

Sym­pto­me

Typisch ist ein lang­sam wach­sen­der, scharf begrenz­ter, röt­li­cher und schup­pen­der Fleck, oft an Unter­schen­keln, Kopf oder Hän­den. Er juckt oder schmerzt sel­ten und wird daher leicht mit einem Ekzem oder einer Schup­pen­flech­te ver­wech­selt. Eine Gewe­be­pro­be sichert die Diagnose.

Behand­lung

In Fra­ge kom­men die ope­ra­ti­ve Ent­fer­nung, die phot­ody­na­mi­sche The­ra­pie, eine Ver­ei­sung, Laser oder Cremes mit Imi­qui­mod oder 5‑Fluorouracil. Die Wahl hängt von Grös­se und Lage der Ver­än­de­rung sowie von der Hei­lungs­fä­hig­keit der Haut ab, etwa am Unter­schen­kel. Nach der Behand­lung sind regel­mäs­si­ge Haut­kon­trol­len sinnvoll.

Pas­sen­de Behand­lung in der Swiss Der­ma Cli­nic: Haut­krebs­vor­stu­fen behandeln

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