Dermatologie

Periorale Dermatitis behandeln in der Swiss Derma Clinic in Zürich

Haut­rö­tun­gen und Pus­teln um den Mund? Hier­bei könn­te es sich um eine peri­ora­le Der­ma­ti­tis han­deln. Eine ent­zünd­li­che Haut­er­kran­kung, die sich durch Rötun­gen, Knöt­chen, Schup­pun­gen und Span­nungs­ge­füh­le rund um Mund und Nase äus­sert. Aus­ge­löst wird die­se häu­fig durch über­mäs­si­ge oder zu reich­hal­ti­ge Haut­pfle­ge und Kos­me­ti­ka und ist umgangs­sprach­lich auch als “Ste­war­des­sen­krank­heit” bekannt.

 

In der Swiss Der­ma Cli­nic in Zürich ste­hen wir Ihnen bei Haut­pro­ble­men jeg­li­cher Art mit sorg­fäl­ti­gen Dia­gno­sen, Unter­su­chun­gen und indi­vi­du­ell abge­stimm­ten The­ra­pien zur Sei­te. Unser Ziel ist immer eine lang­fris­ti­ge Ver­bes­se­rung und der Erhalt Ihrer Haut­ge­sund­heit. Ver­ein­ba­ren Sie bequem online Ihren Ter­min.

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Ursachen und Auslöser der perioralen Dermatitis

Periorale (um den Mund herum) Dermatitiden treten häufig auf, wenn die natürliche Hautbarriere durch Fett- und Feuchtigkeitsstoffe oder irritierende Wirkstoffe geschädigt wird.

 

Typische Auslöser sind:

  • Übermässige Hautpflege: Zu viele Pflegeprodukte, aggressive Tenside oder bestimmte Feuchtigkeits- und Fettfaktoren.
  • Kortisonhaltige Cremes: Die häufige Anwendung kann die Haut nach anfänglicher Beruhigung in einigen Fällen verschlimmern. Insbesondere bei langfristiger oder hochdosierter Verwendung.
  • Hormonelle Veränderungen: Schwangerschaften, Menstruationszyklen oder hormonelle Verhütungsmittel können die Entstehung begünstigen.
  • Stress und Umwelteinflüsse: Innere Anspannung und äussere Reize wie Kälte oder trockene Luft verstärken die Entzündungssymptome.
  • Fluoridhaltige Zahnpasta: In einigen Fällen kann Fluorid eine Rolle spielen. Vor allem bei zu hoher Dosierung.

 

Symptome

Die Hauterkrankung äussert sich durch:

  • Rote Knötchen (Papeln), die brennen oder spannen können.
  • Schuppige Haut im Mundbereich und ggf. entlang der Nasenflügel.
  • Juckreiz und Spannungsgefühl.
  • Verschlechterung nach der Anwendung von Kosmetika und Pflegeprodukten.
  • Eine auffällige “scharf begrenzte Zone” im Bereich der Lippen.

 

Ihre Behandlung in der Swiss Derma Clinic in Zürich

Eine periorale Dermatitis erfordert eine gezielte und individuell abgestimmte Behandlung. Das Ziel: Die Haut nachhaltig beruhigen und die natürliche Schutzbarriere wiederherstellen. Unser Therapiekonzept besteht in der Regel aus den folgenden Schritten:

 

Diagnostik und Hautanalyse

Unsere Fachärztinnen und Fachärzte untersuchen Ihre Haut, um andere Hauterkrankungen wie eine Rosacea oder Ekzeme auszuschliessen. Die detaillierte Analyse der bisherigen Hautpflegeprodukte hilft uns dabei, mögliche Auslöser zu identifizieren.

 

Nulltherapie: Die Haut zurück zur Balance bringen

Die wichtigste Massnahme ist die sogenannte Nulltherapie. Dabei werden vorübergehend alle reizenden und überpflegenden Produkte abgesetzt. Ihre Haut kann sich in dieser Zeit regenerieren. Anfangs kann es in einigen Fällen zu einer Erstverschlechterung kommen, diese ist meist ein Zeichen der beginnenden Heilung.

 

Sanfte dermatologische Pflege

Zur Vorbeugung vor erneuten Schüben empfehlen wir eine minimalistische Pflege mit wenigen hautschonenden Inhaltsstoffen. Empfehlenswert sind zum Beispiel:

  • Milde, seifenfreie Reinigung
  • Feuchtigkeitsspendende, leichte Cremes ohne Duft- oder Konservierungsstoffe
  • Thermalwassersprays zur Beruhigung

 

Medizinische Behandlung

Falls notwendig, ergänzen wir die Therapie mit speziellen dermatologischen Wirkstoffen:

  • Antibiotische Cremes mit Metronidazol oder Erythromycin reduzieren Entzündungen.
  • Pimecrolimus oder Azelainsäure unterstützen die Heilung ohne Kortison.
  • Lichttherapie und Laserbehandlungen können zur Regeneration beitragen.
  • Probiotische Hautpflege kann das natürliche Mikrobiom der Haut fördern und die Widerstandsfähigkeit unterstützen.

 

Ernährungs- und Lebensstilberatung

Oft spielt Stress bei der Entstehung der perioralen Dermatitis eine wesentliche Rolle. Wir beraten Sie gerne zu:

  • Hautfreundliche Ernährung mit entzündungshemmenden Lebensmitteln.
  • Reduzierung von Stress und der Vermeidung potenzieller Trigger wie bestimmte Inhalts- oder Wirkstoffe.

 

Unser Plus: Kosmetische Ultraschallbehandlung zur Wirkungsverstärkung und Hautberuhigung!

Mit unserem kosmetischen Ultraschall ist eine zusätzliche Hautberuhigung möglich: Die geeigneten Wirkstoffe lassen sich hervorragend mithilfe von Ultraschall in die Hautbarriere einschleusen, die Haut fühlt sich anschließend straffer, glatter und entspannter an. Anders als andere kosmetische Methoden eignet sich der Ultraschall auch bei entzündlichen Hautproblemen wie der perioralen Dermatitis.

 

Wann sollten Sie sich ärztliche Hilfe suchen?

Eine periorale Dermatitis kann hartnäckig sein. Ein frühzeitiger Besuch in unserer Praxis hilft, unnötige Verschlimmerungen zu vermeiden. Besonders ratsam ist ein Termin, wenn:

  • Die Symptome nicht abklingen.
  • Die Haut stark juckt, brennt oder sich verschlimmert.
  • Sie unsicher sind, ob es sich um eine periorale Dermatitis oder eine andere Hauterkrankung handelt.

 

Warum die Swiss Derma Clinic in Zürich?

Spezialisten mit langjähriger dermatologischer Erfahrung ✓ Individuelle Behandlungspläne, abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse ✓ Ganzheitlicher Ansatz, der Hautpflege, medizinische Therapien und Lebensstilfaktoren einbezieht ✓ Moderne dermatologische Verfahren, darunter innovative Lasertherapien und Anti-Aging-Behandlungen.

 

Vereinbaren Sie hier Ihren Termin und lassen Sie sich von unseren Fachärzten beraten. In Ihrer Swiss Derma Clinic in Zürich.

Periorale Dermatitis Behandlung in Zürich

Fragen & Antworten

Periorale Dermatitis Behandlung in Zürich

Kann die periorale Dermatitis auch ohne Behandlung von selbst heilen?

Ist die Diagnose gesichert, dann kann sich die Haut in einigen Fällen durch das konsequente Weglassen irritierender Pflegeprodukte selbst regenerieren. Allerdings kann dieser Heilungsprozess mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Eine gezielte dermatologische Behandlung beschleunigt die Heilung und beugt erneuten Schüben und Komplikationen vor.

Warum verschlimmert sich die Haut nach dem Absetzen von Pflegeprodukten zunächst?

Hierbei handelt es sich um eine typische Erstverschlechterung während der sogenannten Nulltherapie. Der Hintergrund: Die Haut hat sich an eine übermässige Pflege gewöhnt, wodurch die natürliche Schutzbarriere gestört wurde. Werden konsequent alle irritierenden Kosmetika weggelassen, dann benötigt die Haut einige Zeit zur Anpassung und Selbstregulation.

Ist eine periorale Dermatitis ansteckend?

Nein. Eine periorale Dermatitis ist keine infektiöse Erkrankung und kann nicht von Person zu Person übertragen werden. Es handelt sich um eine Hautreaktion, die durch individuelle Faktoren wie das Pflegeverhalten, Hormone oder Umweltreize ausgelöst wird.

Welche Rolle spielt das Mikrobiom der Haut?

Das Mikrobiom, also die natürliche Bakterienflora der Haut, ist entscheidend für eine gesunde Hautbarriere. Eine gestörte Hautflora kann Entzündungen und Erkrankungen wie die periorale Dermatitis begünstigen. Je nach Hautzustand können probiotische Kosmetika den Aufbau einer stabilen Hautflora unterstützen.

Wie lassen sich Rückfälle vermeiden?

Im Anschluss an die erfolgreiche dermatologische Behandlung sollten Sie weiterhin eine minimalistische und möglichst reizfreie Hautpflege verwenden. Das Team der Swiss Derma Clinic in Zürich berät Sie hierzu gerne. Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin.

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