Abstehende Ohren (Apostasis otum)

Abste­hen­de Ohren, medi­zi­nisch Apo­sta­sis otum, sind Ohr­mu­scheln, die in einem deut­lich grös­se­ren Win­kel vom Kopf abste­hen als üblich. Es han­delt sich um eine häu­fi­ge, harm­lo­se Formvariante.

Ursa­chen

Die Ursa­che ist fast immer ange­bo­ren und oft fami­li­är gehäuft. Meist fehlt die typi­sche Fal­te des Ohr­knor­pels (Ant­he­lix) oder ist nur schwach aus­ge­bil­det. Alter­na­tiv ist die Ohr­mu­schel ins­ge­samt zu gross oder die Knor­pel­scha­le beson­ders tief.

Sym­pto­me

Kör­per­li­che Beschwer­den ver­ur­sa­chen abste­hen­de Ohren nicht. Vor allem Kin­der und Jugend­li­che kön­nen jedoch durch Hän­se­lei­en stark belas­tet sein, und auch Erwach­se­ne emp­fin­den das Merk­mal oft als störend.

Behand­lung

Die wirk­sa­me Behand­lung ist die Oto­plas­tik, bei der der Knor­pel über einen Schnitt auf der Ohr­rück­sei­te neu geformt und näher an den Kopf gelegt wird. Sie ist ab etwa fünf bis sechs Jah­ren mög­lich, wenn das Ohr weit­ge­hend aus­ge­wach­sen ist. Danach wird für eini­ge Wochen ein Stirn­band getra­gen. Bei Neu­ge­bo­re­nen kön­nen spe­zi­el­le Schie­nen den noch wei­chen Knor­pel formen.

Pas­sen­de Behand­lung in der Swiss Der­ma Cli­nic: Oto­plas­tik

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