Glykation (AGEs)

Gly­ka­ti­on bezeich­net eine Reak­ti­on, bei der sich Zucker­mo­le­kü­le ohne Betei­li­gung von Enzy­men an Eiweis­se anla­gern. Dar­aus ent­ste­hen soge­nann­te Advan­ced Gly­ca­ti­on End Pro­ducts, kurz AGEs. Die­se Ver­bin­dun­gen rei­chern sich im Lau­fe des Lebens in Gewe­ben an und las­sen sich vom Kör­per nur schwer abbauen.

Anwen­dung

In der Haut betrifft die Gly­ka­ti­on vor allem lang­le­bi­ge Struk­tur­pro­te­ine wie Kol­la­gen und Elas­tin. Die Fasern ver­net­zen sich, wer­den steif und brü­chig und ver­lie­ren ihre Elas­ti­zi­tät. Zudem för­dern AGEs Ent­zün­dun­gen und oxi­da­tiv­en Stress. Ein dau­er­haft erhöh­ter Blut­zu­cker, etwa bei schlecht ein­ge­stell­tem Dia­be­tes, beschleu­nigt den Pro­zess; UV-Strah­lung und Rau­chen tra­gen eben­falls dazu bei.

Gut zu wissen

Gly­ka­ti­on gehört zur natür­li­chen Haut­al­te­rung und lässt sich nicht ver­hin­dern, aber durch eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung mit wenig schnell ver­füg­ba­rem Zucker, Nicht­rau­chen und Son­nen­schutz beein­flus­sen. Kos­me­ti­sche Wirk­stof­fe gegen Gly­ka­ti­on wer­den erforscht, ihre Wir­kung an der Haut ist beim Men­schen bis­her wenig belegt.

Pas­sen­de Behand­lung in der Swiss Der­ma Cli­nic: Skin lon­ge­vi­ty (Prä­ven­ti­on)

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