Plattenepithelkarzinom (Spinaliom)

Das Plat­ten­epi­thel­kar­zi­nom ist nach dem Basa­li­om die zweit­häu­figs­te Form des weis­sen Haut­kreb­ses. Es ent­steht aus den Horn­zel­len der Ober­haut, wächst lang­sam und kann unbe­han­delt in tie­fe­re Schich­ten ein­wach­sen sowie in sel­te­nen Fäl­len Meta­sta­sen bilden.

Ursa­chen

Haupt­ur­sa­che ist die über Jahr­zehn­te ange­sam­mel­te UV-Belas­tung. Vor­stu­fe ist meist die akt­i­ni­sche Kera­to­se. Ein erhöh­tes Risi­ko haben Men­schen mit hel­lem Haut­typ, viel Zeit im Frei­en, lang­jäh­ri­ger Sola­ri­en­nut­zung sowie Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten unter dau­er­haf­ter Immun­sup­pres­si­on, etwa nach Organtransplantation.

Sym­pto­me

Typisch ist ein der­ber, rau­er Kno­ten oder eine ver­horn­te Stel­le, die nicht abheilt, leicht blu­tet und krus­tig belegt ist. Bevor­zug­te Stel­len sind Gesicht, Ohren, Unter­lip­pe, Kopf­haut und Hand­rü­cken. Jede Haut­ver­än­de­rung, die über Wochen nicht ver­heilt, soll­te ärzt­lich abge­klärt werden.

Behand­lung

Die Dia­gno­se wird durch eine Gewe­be­pro­be gesi­chert. Stan­dard ist die voll­stän­di­ge ope­ra­ti­ve Ent­fer­nung mit Sicher­heits­ab­stand und fein­ge­web­li­cher Kon­trol­le der Schnitt­rän­der. Bei frü­her Behand­lung ist die Pro­gno­se sehr gut. Nach der The­ra­pie sind regel­mäs­si­ge Nach­kon­trol­len und kon­se­quen­ter Licht­schutz wich­tig, da das Risi­ko für wei­te­re Tumo­ren erhöht bleibt.

Pas­sen­de Behand­lung in der Swiss Der­ma Cli­nic: Haut­krebs­be­hand­lung in Zürich

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